Anwendungsbeispiele

Details können Sie in der Galerie anschauen.

Energieerzeugung

Dämpfersegment

(Kupfer)

Zivilluftfahrt

Triebwerklager

(Inconel 718 + TW 2557.1)

Chemieindustrie

Titanrohr

(Schweisstiefe 25mm)

 

 

Merkmale 

 

Herausragendes Merkmal des Elektronenstrahlschweissens ist die hohe Energiedichte von bis zu 107 W cm-2. Sie ermöglicht schmale und tiefe Schweissnähte sowie ein weitgehend verzugsarmes Schweissen. Das Werkstück befindet sich üblicherweise in einem Vakuum von rund 10-4 mbar, damit der Elektronenstrahl auch über eine Distanz von mehreren 100 mm gebündelt bleibt. Der Brennfleckdurchmesser des Strahles beträgt dabei 0,1 bis 1mm. Eine einzige Elektronenstrahlschweissnaht kann eine Vielzahl konventionell geschweisster Raupen ersetzen. Die sich daraus ergebenden Kostenvorteile tragen dazu bei, dass sich dieses Verfahren nicht nur bei Hochtechnologieanwendungen, sondern auch in der Massenproduktion durchgesetzt hat.

Vorteile des Elektronenstrahlschweissens

Hohe Energiedichte

Schweissen von Wanddicken bis 100 mm und mehr in einem Durchgang.

Minimale Wärmeeinbringung

Schrumpfung, minimaler Verzug, schweissen fertigbearbeiteter Teile

Gute Reproduzierbarkeit

bei gleicher Schweissnahtvorbereitung und gleichem Werkstoff hat die 1. Schweissnaht die gleiche Qualität wie z.B. die 500. Schweissnaht. Es besteht die Möglichkeit zur Registrierung der IST-Parameter und damit die Möglichkeit zur Reduzierung des Kontrollaufwandes nach dem Schweissen.

Schweissen im Vakuum

einfaches Schweissen reaktiver Werkstoffe ist möglich (Ti, Ta, Zr usw.).

Heterogene Verbindungen

Verschweissbarkeit von Werkstoffpaarungen, die mit herkömmlichen Verfahren schlecht oder nicht schweissbar sind.

Beim Elektronenstrahlschweissen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Konstrukteur und Schweissspezialist unerlässlich. Sie sollte bereits im Entwurfsstadium stattfinden, um die technischen und wirtschaftlichen Vorteile des Verfahrens voll können.

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